<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    <title>No-Mind-No-Trouble | Weblog (Artikel mit Tag rainer rupprecht)</title>
    <link>http://no-mind-no-trouble.vsud.de/</link>
    <description>Ganzheitliches Leben &amp; Bewusstsein</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.4.1 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Thu, 18 Jun 2009 20:04:03 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://no-mind-no-trouble.vsud.de/templates/default/img/s9y_banner_small.png</url>
        <title>RSS: No-Mind-No-Trouble | Weblog - Ganzheitliches Leben &amp; Bewusstsein</title>
        <link>http://no-mind-no-trouble.vsud.de/</link>
        <width>100</width>
        <height>21</height>
    </image>

<item>
    <title>Neuer Wirkstoff gegen Angst- Und Panikattacken entdeckt</title>
    <link>http://no-mind-no-trouble.vsud.de/archives/38-Neuer-Wirkstoff-gegen-Angst-Und-Panikattacken-entdeckt.html</link>
            <category>Alles was hilft</category>
            <category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
    
    <comments>http://no-mind-no-trouble.vsud.de/archives/38-Neuer-Wirkstoff-gegen-Angst-Und-Panikattacken-entdeckt.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://no-mind-no-trouble.vsud.de/wfwcomment.php?cid=38</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://no-mind-no-trouble.vsud.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=38</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Joe Boden)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;MainText&quot;&gt; &lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Jeder siebte Bundesbürger entwickelt im Laufe&lt;br /&gt;
seines Lebens eine Angsterkrankung, die therapiert werden muss. Gängige&lt;br /&gt;
angstlösende Medikamente (Anxiolytika) basieren auf der Wirkstoffklasse&lt;br /&gt;
der Benzodiazepine. Diese beruhigen die Patienten und verringern rasch&lt;br /&gt;
die Angstgefühle. Unerwünschte Nebenwirkungen, wie Müdigkeit,&lt;br /&gt;
Medikamententoleranz und Entzugsprobleme machen eine langfristige&lt;br /&gt;
Einnahme jedoch problematisch. Wissenschaftler um Rainer Rupprecht,&lt;br /&gt;
Fellow am Münchner Max-Planck-Institut für Psychiatrie, konnten nun&lt;br /&gt;
erstmals den Nachweis erbringen, dass über einen neuartigen Mechanismus&lt;br /&gt;
auf der Grundlage von Neurosteroiden, welche sich vom Hormon&lt;br /&gt;
Progesteron ableiten, neue Anxiolytika entwickelt werden können. Ein&lt;br /&gt;
solches Medikament zeigte im Tierexperiment sowie in einer klinischen&lt;br /&gt;
Studie deutlich weniger Nebenwirkungen. (Science Express 18. Juni 2009)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn Angstgefühle ein normales Maß übersteigen und ohne erkennbaren&lt;br /&gt;
Grund auftreten, kann eine Angsterkrankung vorliegen. Betroffene leiden&lt;br /&gt;
meist erheblich im privaten und beruflichen Leben. Neben Psychotherapie&lt;br /&gt;
und Antidepressiva, welche erst nach längerer Zeit wirken, können&lt;br /&gt;
Benzodiazepine meist kurzfristig und schnell die Angst dämpfen. Bei&lt;br /&gt;
längerer Einnahme treten jedoch erhebliche Nebenwirkungen wie&lt;br /&gt;
Toleranzentwicklung, Abhängigkeit und Entzugsprobleme auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auf der Suche nach neuen Wirkmechanismen von Antidepressiva und&lt;br /&gt;
Anxiolytika forschen Florian Holsboer und Rainer Rupprecht vom Münchner&lt;br /&gt;
Max-Planck-Institut für Psychiatrie seit Jahren daran, wie&lt;br /&gt;
Neurosteroide, die neuronale Kommunikation im Gehirn beeinflussen. In&lt;br /&gt;
Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der&lt;br /&gt;
Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Pharmakonzern Novartis&lt;br /&gt;
in Basel, untersuchten sie nun die Wirkung einer neuen Substanzklasse.&lt;br /&gt;
Die Substanz XBD173 beeinflusste dabei positiv die Synthese von&lt;br /&gt;
körpereigenen Neurosteroiden und bewirkte so die Dämpfung neuronaler&lt;br /&gt;
Kommunikation, wie die Wissenschaftler mithilfe von Gehirngewebe der&lt;br /&gt;
Maus nachweisen konnten. Auch auf der Verhaltensebene zeigte XBD173 im&lt;br /&gt;
Tiermodell eine angstlösende Wirkung, ohne dass sedierende Effekte, wie&lt;br /&gt;
sie vergleichsweise bei Benzodiazepinen auftraten, beobachtet werden&lt;br /&gt;
konnten. &amp;quot;Ich bin hoch erfreut, dass unsere bereits vor Jahren&lt;br /&gt;
entwickelte Hypothese, durch Beeinflussung von körpereigenen&lt;br /&gt;
Neurosteroiden angstlösende Wirkungen zu erzielen, heute ihre&lt;br /&gt;
wissenschaftliche Bestätigung erfährt,&amp;quot; sagt Florian Holsboer zu diesen&lt;br /&gt;
neuesten Befunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Um die Wirkung von XBD173 erstmals beim Menschen zu prüfen,&lt;br /&gt;
konzipierten beteiligte Ärzte eine klinische Studie, bei der 70&lt;br /&gt;
gesunde, freiwillige Versuchspersonen getestet wurden. Den Probanden&lt;br /&gt;
wurde das das Neuropeptidfragment CCK-4 gespritzt, das für zwei bis&lt;br /&gt;
fünf Minuten eine kurze Angst- und Panikattacke auslöste. Erhielten die&lt;br /&gt;
Probanden XBD173 war die Angst nicht mehr entsprechend auslösbar. Auch&lt;br /&gt;
das Benzodiazepin Alprazolam dämpfte die Angstgefühle. Hier berichteten&lt;br /&gt;
die Versuchsteilnehmer jedoch - im Gegensatz zu XBD173 - über&lt;br /&gt;
unerwünschte Müdigkeit nach Einnahme und Entzugssymptome nach Absetzen&lt;br /&gt;
des Präparats. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Forscher haben somit über die Stimulierung der Neurosteroidsynthese&lt;br /&gt;
mittels des Translokator-Proteins 18 einen neuen Mechanismus zur&lt;br /&gt;
Behandlung von Angsterkrankungen entdeckt, der ein günstigeres&lt;br /&gt;
Nebenwirkungsprofil als Benzodiazepine aufweist. Darüber hinaus wurden&lt;br /&gt;
die Rahmenbedingungen definiert, wie solche Studien auch an gesunden&lt;br /&gt;
Versuchspersonen durchgeführt werden können. &amp;quot;Der erfolgreiche Einsatz&lt;br /&gt;
eines experimentell induzierbaren Angstmodells bei gesunden Probanden&lt;br /&gt;
erleichtert zukünftig die Entwicklung neuartiger Anxiolytika, da&lt;br /&gt;
Wirkstoffprüfungen in ihrer frühen Phase nicht unbedingt am Patienten&lt;br /&gt;
durchgeführt werden müssen&amp;quot;, sagt Rainer Rupprecht. Dabei sei ihm&lt;br /&gt;
bewusst, dass die Erkenntnisse, die an Gesunden gewonnen werden, nicht&lt;br /&gt;
1:1 auf Patienten übertragen werden könnten. &amp;quot;Sie ersetzen nicht die&lt;br /&gt;
nötigen Zulassungstests an Patientenkollektiven.&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Originalarbeit:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Rainer Rupprecht, Gerhard Rammes, Daniela Eser, Thomas C. Baghai,&lt;br /&gt;
Cornelius Schüle, Caroline Nothdurfter, Thomas Troxler, Conrad Gentsch,&lt;br /&gt;
Hans O. Kalkman, Frederique Chaperon, Veska Uzunov, Kevin H.&lt;br /&gt;
McAllister, Valerie Bertaina-Anglade, Christophe Drieu La Rochelle,&lt;br /&gt;
Dietrich Tuerck, Annette Floesser, Beate Kiese, Michael Schumacher,&lt;br /&gt;
Rainer Landgraf, Florian Holsboer, Klaus Kucher:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Translocator Protein (18 kDa) as Target for Anxiolytics Without Benzodiazepine-Like Side Effects&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Science (2009), Online-Vorabpublikation Science Express 18. Juni 2009&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Kontakt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dr. Barbara Meyer, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Max-Planck-Institut für Psychiatrie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
+49 89 30622-616&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
bmeyer@mpipsykl.mpg.de &lt;br clear=&quot;all&quot; /&gt;&lt;/font&gt; &lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;ListSection&quot;&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;ListTitle&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Weitere Informationen:&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;ListItem&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a target=&quot;_new&quot; href=&quot;http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2009/pressemitteilung200905141/index.html&quot;&gt;http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2009/...&lt;/a&gt; - Wie reagiert das Gehirn bei Panikstörungen?&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;ListItem&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a target=&quot;_new&quot; href=&quot;http://213.155.73.172/tvsender/stations/mpg/index.asp?VideoNr=481&amp;amp;player=2&quot;&gt;http://213.155.73.172/tvsender/stations/mpg/index.asp?VideoNr=481&amp;amp;player=2&lt;/a&gt; - Die Spur der Angst (Video)&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;Print&quot;&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;br /&gt;URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news321268&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;table width=&quot;100%&quot; cellspacing=&quot;5&quot; cellpadding=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; valign=&quot;top&quot;&gt; &lt;br /&gt;
&lt;tbody&gt; &lt;br /&gt;
&lt;tr&gt; &lt;br /&gt;
&lt;td valign=&quot;top&quot;&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot; class=&quot;u1&quot;&gt;Wie funktioniert das Gehirn bei einer Panikstörung? &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot; class=&quot;u2&quot;&gt;Die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) erlaubt Einblicke&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/td&gt; &lt;br /&gt;
&lt;td width=&quot;200&quot; valign=&quot;top&quot;&gt;&lt;span class=&quot;tx&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/span&gt; &lt;/td&gt; &lt;br /&gt;
&lt;td width=&quot;80&quot; valign=&quot;top&quot;&gt; &lt;br /&gt;&lt;/td&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/tr&gt; &lt;br /&gt;
&lt;tr&gt; &lt;br /&gt;
&lt;td bgcolor=&quot;#7ca6a6&quot;&gt;&lt;img width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; src=&quot;http://www.mpg.de/images/pixel.gif&quot; /&gt;&lt;/td&gt; &lt;br /&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&lt;img width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; src=&quot;http://www.mpg.de/images/pixel.gif&quot; /&gt;&lt;/td&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/tr&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/tbody&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/table&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;e&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Patienten&lt;br /&gt;
mit einer Panikstörung erleben ohne erkennbaren Auslöser wiederholt&lt;br /&gt;
Zustände massiver Angst, die oft von Herzrasen, Atemnot und Übelkeit&lt;br /&gt;
begleitet werden. Tatsächlich werden diese Sinneseindrücke durch&lt;br /&gt;
Fehlleistungen des Gehirns ausgelöst. Wissenschaftler des&lt;br /&gt;
Max-Planck-Instituts für Psychiatrie untersuchten nun mithilfe der&lt;br /&gt;
funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) Hirnregionen, die an der&lt;br /&gt;
Verarbeitung emotionaler Information beteiligt sind. Im Vergleich zu&lt;br /&gt;
gesunden Probanden zeigen Patienten mit einer remittierten Panikstörung&lt;br /&gt;
eine verstärkte Aktivierung des Mandelkerns, einer Hirnregion, die für&lt;br /&gt;
die Auslösung einer Furchtreaktion die Schlüsselrolle spielt.&lt;br /&gt;
Interessanterweise tritt diese Überaktivität parallel mit einer&lt;br /&gt;
verminderten Aktivierung des zingulären und präfrontalen Kortex auf.&lt;br /&gt;
Panikattacken entstehen offensichtlich dadurch, dass diese höheren&lt;br /&gt;
Steuerregionen ihre kontrollierende Funktion bei der&lt;br /&gt;
Gefahreneinschätzung nicht ausreichend wahrnehmen können. (PLoS ONE,&lt;br /&gt;
Online-Vorabpublikation 20. Mai 2009)&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span class=&quot;tx&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;tx&quot;&gt; &lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/multimedial/bilderWissenschaft/2009/05/Chechko0901/Web_Zoom.jpeg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;350&quot; height=&quot;230&quot; border=&quot;0&quot; src=&quot;http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/multimedial/bilderWissenschaft/2009/05/Chechko0901/Web_Pressebild.jpeg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;tx&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span class=&quot;abnr&quot;&gt;Abb. 1&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;abtx&quot;&gt;Den&lt;br /&gt;
freiwilligen Testpersonen wurden Bilder von Gesichtern gezeigt, die&lt;br /&gt;
entweder mit einem passenden oder unpassenden Begriff kombiniert waren &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;abref&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Bild: Max-Planck-Institut für Psychiatrie&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span class=&quot;tx&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Bei der Panikstörung kommt es zum schlagartigen Ausbrechen von&lt;br /&gt;
intensiven Angstgefühlen, ohne dass eine objektive Gefahr erkennbar&lt;br /&gt;
ist. Die Angst kann sich zu Todesangst steigern und von zahlreichen&lt;br /&gt;
körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Atemnot, Schweißausbrüchen oder&lt;br /&gt;
Übelkeit begleitet sein. Die Erkrankung tritt bei ein bis vier Prozent&lt;br /&gt;
der Bevölkerung auf, wobei der Krankheitsausbruch meistens zwischen 20&lt;br /&gt;
und 40 Jahren liegt. Die Patienten sind häufig schwer beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
Zu den Symptomen der Panikstörung treten häufig Vermeidungsreaktionen,&lt;br /&gt;
wie Agoraphobie - der Angst vor offenen Plätzen - mit Rückzugsverhalten&lt;br /&gt;
und depressiven Reaktionen hinzu. In Extremfällen sind Patienten nicht&lt;br /&gt;
mehr in der Lage, ihre Wohnung zu verlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis&lt;br /&gt;
heute sind die eigentlichen Ursachen der Panikstörung weitgehend&lt;br /&gt;
unbekannt. Wegen der starken vegetativen körperlichen Reaktionen&lt;br /&gt;
während der Panikattacke stand bisher ein neuronales Netzwerk im Gehirn&lt;br /&gt;
im Zentrum des Interesses, das für die Erkennung der emotionalen&lt;br /&gt;
Bedeutung eines Reizes und der Entstehung eines erregten Zustands&lt;br /&gt;
verantwortlich ist. Dieses Netzwerk umfasst vor allem den Mandelkern&lt;br /&gt;
und den vorderen zingulären Kortex.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;n der aktuellen Studie&lt;br /&gt;
untersuchten Dr. Sämann und seine Mitarbeiter mittels fMRT, inwieweit&lt;br /&gt;
sich bei Patienten mit Panikstörung die Verarbeitung emotionaler Reize&lt;br /&gt;
von gesunden Kontrollpersonen unterscheidet. Hierbei wurde Wert darauf&lt;br /&gt;
gelegt, dass die Patienten im Zeitraum vor der Untersuchung frei von&lt;br /&gt;
Panikattacken waren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während der zirka 20-minütigen&lt;br /&gt;
Untersuchung wurden Bilder von Gesichtern gezeigt, die entweder mit&lt;br /&gt;
einem passenden oder unpassenden Begriff kombiniert waren (siehe&lt;br /&gt;
Abbildung 1). Die Testpersonen sollten per Tastendruck angeben, ob Text&lt;br /&gt;
und Bild übereinstimmten oder nicht. Dabei waren sie angewiesen,&lt;br /&gt;
vorwiegend auf den Gesichtsausdruck zu achten und soweit wie möglich&lt;br /&gt;
den Wortgehalt zu ignorieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine leichte Irritation durch&lt;br /&gt;
widersprüchliche Bild/Wort-Paare ist bei solchen Experimenten ein&lt;br /&gt;
bekanntes Phänomen, das sich in einer verlangsamten Antwort&lt;br /&gt;
niederschlägt. Patienten zeigen dieses Phänomen jedoch stärker als&lt;br /&gt;
Gesunde. Außerdem treten bei Patienten deutliche Unterschiede in der&lt;br /&gt;
Hirnaktivierung auf: Sie verringerten dann die Aktivität der&lt;br /&gt;
Kontrollregionen im präfrontalen Kortex und reagierten mit einer&lt;br /&gt;
Mehraktivierung des Mandelkerns, wenn ein widersprüchliches&lt;br /&gt;
Bild/Wort-Paar vorausging. Je größer die Mehraktivierung ausfiel, desto&lt;br /&gt;
stärker verzögerte sich die Antwort des Patienten - einer von mehreren&lt;br /&gt;
Hinweisen, dass diese Erregung des Gehirns keine erfolgreiche&lt;br /&gt;
Kompensation, sondern eher eine Fehlleistung darstellt.&lt;br /&gt;
Interessanterweise zeigte sich ein gegensätzliches Bild beim Patienten,&lt;br /&gt;
wenn ein übereinstimmendes Bild/Wort-Paar vorausging. Dann war die&lt;br /&gt;
Aktivität der Kontrollregionen eher stärker als bei Gesunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;tx&quot;&gt; &lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/multimedial/bilderWissenschaft/2009/05/Chechko0902/Web_Zoom.jpeg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;350&quot; height=&quot;130&quot; border=&quot;0&quot; src=&quot;http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/multimedial/bilderWissenschaft/2009/05/Chechko0902/Web_Pressebild.jpeg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt; &lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;tx&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span class=&quot;abnr&quot;&gt;Abb. 2&lt;/span&gt; &lt;span class=&quot;abtx&quot;&gt;Die&lt;br /&gt;
farblich hervorgehobenen Regionen markieren die reduzierte Aktivierung&lt;br /&gt;
des zingulären und präfrontalen Kortex, sowie die Mehraktivierung des&lt;br /&gt;
Mandelkerns und des Hirnstamms bei Patienten gegenüber gesunden&lt;br /&gt;
Kontrollpersonen während der Verarbeitung emotionaler Bilder.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;abref&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Bild: Max-Planck-Institut für Psychiatrie&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span class=&quot;tx&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Diese veränderten Aktivierungsmuster deuten auf eine instabile Reaktion&lt;br /&gt;
derjenigen Hirnregionen hin, die normalerweise die Reaktion des&lt;br /&gt;
Furchtsystems auf emotionale Reize regulieren. Die neuen Erkenntnisse&lt;br /&gt;
helfen zu erklären, warum pharmakologische Substanzen, die vor allem&lt;br /&gt;
mittelfristig die Reaktion limbischer und präfrontaler Hirnregionen&lt;br /&gt;
beeinflussen, wie beispielsweise Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, bei&lt;br /&gt;
der Panikstörung erfolgreich Wirkung zeigen.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;right&quot; class=&quot;tx&quot;&gt;[BM/BA&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 18 Jun 2009 21:42:59 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://no-mind-no-trouble.vsud.de/archives/38-guid.html</guid>
    <category>angst- und panikattacken</category>
<category>florian holsboer</category>
<category>neuer wirkstoff hilft bei panikattacken und angst</category>
<category>rainer rupprecht</category>
<category>xbd173</category>

</item>

</channel>
</rss>